💡 Warum dieser Vergleich 2026 noch immer nervt – und was du wirklich wissen musst
Du stehst wieder vor dem Azure-Portal, Maus über «Create VPN Gateway», und das Dropdown-Menü starrt dich an: Basic oder Vpngw1? Willkommen im Club. Jeder, der schon mal ein Site-to-Site-VPN in Azure hochgezogen hat, kennt den Moment – und die Reue, wenn Basic beim ersten echten Lasttest in die Knie geht. Ich hab’s selbst erlebt: Ein Kunde in Zürich, Backup-Jobs über Nacht, 100 Mbit/s klingt nach «reicht locker», aber sobald Veeam parallel mehrere Streams schiebt, wird’s zäh. Genau hier trennt sich Spreu von Weizen.
Die Doku sagt: Basic = 100 Mbit/s, max. 10 Tunnels, keine BGP, keine Aktive-Aktive. Vpngw1 = 650 Mbit/s, 30 Tunnels, BGP, Aktive-Aktive möglich. Klingt klar – aber in der Praxis? Da kommt noch MTU-Frickel, IKEv2-Neuaustausch, ISP-Throttling Swisscom vs. Sunrise dazu. Und dann der Preis: Basic ~27 CHF/Monat, Vpngw1 ~135 CHF/Monat (Pay-as-you-go, Westeuropa-Preise, Stand Sept 2026). Faktor 5. Tut weh. Aber: Ausfall kostet mehr. Gerade nach den Vorfällen bei Check Point, wo [BleepingComputer, 2026-09-14] 246’000 Datensätze durch VPN-Lücken abflossen – da willst du kein Gateway, das unter Last kippt.
Ich sag’s gerade heraus: Basic ist nur für Lab, PoC oder extrem low-traffic Dev/Test. Alles, was produktiv läuft – auch «nur» Monitoring, Log-Shipping, Git-Runner – gehört auf Vpngw1 minimum. Und wenn du BGP brauchst (z. B. FortiGate, Palo Alto on-prem), führt kein Weg an Vpngw1 vorbei. Basic unterstützt BGP nicht. Punkt.
📊 Daten-Snapshot: Basic vs. Vpngw1 im Direktvergleich (West Europe, 2026)
| 🧩 Merkmal | 🔹 Basic | 🟢 Vpngw1 | 💡 Relevanz für CH-Admins |
|---|---|---|---|
| Max. Durchsatz | 100 Mbit/s | 650 Mbit/s | Backup, Replikation, Container-Images |
| Max. Site-to-Site-Tunnels | 10 | 30 | Multi-Site, Filialen, Partner-Zugänge |
| BGP-Support | ❌ Nein | ✅ Ja | Routing-Failover, Full-Mesh, SD-WAN |
| Aktive-Aktive (AZ-redundant) | ❌ Nein | ✅ Ja | 99,95 % SLA, Swisscom/Sunrise Diversität |
| P2S (Point-to-Site) User | ❌ Nein | ✅ 250 | Remote-Devs, Home-Office Zürich/Bern |
| Kosten/Monat (West Europe, PAYG) | ~27 CHF | ~135 CHF | Reserved Instances sparen ~40 % |
| IPsec/IKE Policy Customizing | Eingeschränkt | Voll | Compliance (FINMA, DSGVO-CH) |
Die Tabelle zeigt’s gnadenlos: Basic ist ein Spielzeug. Vpngw1 ist das erste echte Produktions-Gateway. Der Sprung von 100 auf 650 Mbit/s ist nicht «nice to have» – er entscheidet, ob dein nächtlicher az storage azcopy Job um 02:00 oder 06:00 fertig ist. Und BGP? Ohne BGP bist du bei Failover auf statische Routen angewiesen – manuelles Umschalten. In der Schweiz, wo viele Firmen Dual-ISP (Swisscom + Sunrise/Init7) fahren, ist das unprofessionell. Aktive-Aktive mit zwei Gateway-Instanzen in unterschiedlichen Availability Zones? Nur Vpngw1+. Die 99,95 % SLA gilt nur im Aktive-Aktive-Setup. Basic hat keine SLA für Durchsatz.
Kosten: Ja, Faktor 5. Aber: Reservierte Instanzen (1/3 Jahr) drücken Vpngw1 auf ~80 CHF/Monat. Und: Ein einziger Produktionsausfall durch VPN-Flaschenhals kostet mehr. Glaub mir, ich kenne den CFO-Gesichtsausdruck.
😎 MaTitie SHOW TIME
Hi, ich bin MaTitie – Autor dieses Posts, stolzer Jäger nach guten Deals, schuldigen Freuden und vielleicht ein bisschen zu viel Style.
Ich hab hunderte VPNs getestet und mehr «blockierte» Ecken des Internets gesehen, als ich zugeben sollte.
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💡 Was die Praxis lehrt: Nicht nur Specs zählen – Kontext ist King
Ich seh’s immer wieder: Teams wählen Basic, weil «wir brauchen ja nur 20 Mbit/s». Dann kommt der Security-Scan, der alle VMs pullt. Oder der neue ML-Engineer, der 50 GB Trainingsdaten vom On-Prem-NAS in Azure Blob schiebt. Plötzlich steht das Gateway bei 100 % Utilization, Paketverlust > 5 %, TCP-Retransmits ohne Ende. Die Applikation time-outed. Monitoring schlägt Alarm. Und du sitzt da, wechselst SKU, wartest 10 Min., betest.
Pro-Tipp: Wenn du bereits Basic laufen hast – check Azure Monitor → VPN Gateway → Tunnel Egress/Ingress Bytes. Siehst du sustained > 60 Mbit/s? Upgrade jetzt. Warte nicht auf den Ausfall.
Und noch was: Die [IT Security News, 2026-09-14] und [Cyber Security News, 2026-09-14] warnen vor kritischen Check-Point-Lücken (CVE-2026-85102/103, CVSS 9.8). Wenn du on-prem Check Point hast und über Azure VPN verbindest – patchen ist Pflicht, aber auch dein Azure-Gateway muss nicht der Flaschenhals sein, der Exploits begünstigt (z. B. durch Timeout-basierte DoS). Vpngw1 mit custom IPsec-Policies (PFS, AES256, SHA384) gibt dir die Kontrolle, die Basic nicht hat.
Für Schweizer KMU: Denk an FINMA-Rundschreiben 2023/1 (Outsourcing, Verfügbarkeit). Basic ohne SLA, ohne Aktive-Aktive, ohne BGP – dokumentierbar nicht compliant für kritische Workloads. Vpngw1 mit Aktive-Aktive + BGP + custom Crypto? Dokumentierbar compliant. Das spart Audit-Stunden.
🙋 Frequently Asked Questions
❓ Was ist der größte Unterschied zwischen Basic und Vpngw1 beim Durchsatz?
💬 Basic liefert max. 100 Mbit/s, Vpngw1 schafft bis zu 650 Mbit/s. Für alles über einfache Dev/Test-Umgebungen ist Basic zu langsam – gerade bei Backup-Replikation oder größeren Dateiübertragungen merkst du den Flaschenhals sofort.
🛠️ Kann ich später von Basic auf Vpngw1 upgraden ohne Downtime?
💬 Ja, SKU-Wechsel geht über Azure Portal/CLI/PowerShell. Aber: Das Gateway wird neu provisioniert – rechn mit ~5–10 Min. Unterbrechung. Plane das Wartungsfenster ein, keine Hot-Swap-Magie.
🧠 Lohnt sich Vpngw1 für kleine Teams in der Schweiz mit < 50 Usern?
💬 Wenn ihr nur ocasional auf On-Prem-Ressourcen zugreift: Basic reicht. Aber sobald CI/CD-Pipelines, Monitoring-Daten oder Container-Registry-Syncs dauerhaft laufen – Vpngw1 zahlt sich aus durch Stabilität und SLA. Denk an CHF-Wechselkurs bei Reservierungen.
🧩 Final Thoughts: Nimm Vpngw1 – dein zukünftiges Ich dankt dir
Basic ist technische Schulden ab Tag 1. Vpngw1 ist der Einstieg in professionelles Hybrid-Networking. Der Preisunterschied? Verhandelbar über Reservierungen, EA-Vertrag, Azure Hybrid Benefit. Der Ärger bei 03:00 Uhr weil Basic kippt? Unbezahlbar.
Du baust nicht «nur ein VPN». Du baust die Lebensader zwischen On-Prem und Cloud. Behandle sie entsprechend.
📚 Further Reading
Hier sind 3 aktuelle Artikel, die mehr Kontext liefern – alles aus verifizierten Quellen. Schau rein 👇
🔸 Japan’s Digital Agency says VPN flaw exposed 246,000 personnel records
🗞️ Source: BleepingComputer – 📅 2026-09-14
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🔸 Dutch NCSC Warns: Critical Check Point VPN Flaws Put Networks at Risk
🗞️ Source: IT Security News – 📅 2026-09-14
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🔸 NCSC Warns of Critical Check Point VPN Flaws as Large-Scale Exploitation Is Expected
🗞️ Source: Cyber Security News – 📅 2026-09-14
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📌 Disclaimer
Dieser Post mischt öffentlich verfügbare Infos mit einer Prise KI-Unterstützung. Er dient dem Austausch und der Diskussion – nicht alle Details sind offiziell verifiziert. Nimm’s mit einer Prise Salz und prüf selbst nach. Wenn was komisch ist: Schuld die KI, nicht mich – einfach Bescheid geben, ich fix’s 😅.